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Haustechnikpraktiker/in EBA

Haustechnikpraktikerinnen EBA und Haustechnikpraktiker EBA mit  Schwerpunkt Sanitär oder Heizung erledigen auf der Baustelle einfachere Vorbereitungs- und Montagearbeiten. Sie helfen den Installateuren bei der Montage von Sanitär- oder Heizungs-Installationen.

Schulische Anforderungen / Voraussetzungen

Haustechnikpraktiker/-innen EBA

  • Haben die Volksschule (Sekundarstufe 1)abgeschlossen
  • Haben eine gesunde, kräftige Konstitution
  • Möchten handwerklich arbeiten und interessieren sich für Sanitär- oder Heizsysteme
  • Haben ein räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sind zuverlässig
  • Arbeiten gerne an unterschiedlichen Objekten (Neubauten, Renovationen etc.)
  • Arbeiten gerne im Team und mit anderen  Handwerkern zusammen.
  • Nehmen in Kauf, dass es auf Baustellen manchmal kalt ist
  • Sind schwindelfrei und können sich auf Gerüsten und Dächern bewegen

Lehrmittel / Schulmaterial / Kosten

Der Besuch der Berufsfachschule ist unentgeltlich. Die Kosten für Verbrauchs- und Ausbildungsmaterial betragen für die ganze Lehrzeit ca. CHF 100.– und werden vom Schulsekretariat in Rechnung gestellt.
Die Lehrmittelkosten für die gesamte Lehrzeit betragen ca. CHF 100.– Diese werden durch die Lernenden direkt bestellt, sie profitieren dabei von Sonderkonditionen.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung dauert zwei Jahre und wird in einem der zahlreichen Lehrbetriebe absolviert.
In der Berufsfachschule erwerben die Lernenden die grundlegenden theoretischen Berufskenntnisse.
Die Fächer sind: Rechnen in den vier Grundrechnungsarten, Werkstoffe und ihren baulichen Einsatz, Skizzieren an einem Projekt und Umsetzung einer Arbeitsvorbereitung. Die Allgemeinbildung umfasst: Sprache und Kommunikation, Gesellschaft (Recht, Politik, Wirtschaft, Kultur) und Sport.

Der Unterricht an der Berufsfachschule stützt sich auf folgende Dokumente:

Die praxisbezogenen überbetrieblichen Kurse (ÜK) werden von der Suissetec TG durchgeführt. Diese garantieren eine fortwährende, systematische Ausbildung im praktischen Bereich. Diese Kurse werden in Form von Blockkursen im Verlauf der ersten drei Semester angeboten.

Nach einem erfolgreich bestandenen Qualifikationsverfahren (Theorie und Praxis) erlangen die Lernenden das eidgenössische Berufsattest EBA.

Die Lernenden besuchen den Unterricht wie folgt:

  • 1. Lehrjahr: 1 Schultag
  • 2. Lehrjahr: 1 Schultag

Stützkurse / Unterstützung

Die „Fachkundige individuelle Begleitung (FiB)“ ist ein Unterstützungsangebot für Lernende der zweijährigen Ausbildungen zum  Eidgenössischem Berufsattest  (EBA). Nebst dem individuellen Coaching werden weitere schulische Förderangebote durchgeführt. Die Lernenden werden durch ihre Klassenlehrperson über FiB orientiert.

Freikurse / Weiterbildung

Haustechnikpraktiker/innen EBA können eine verkürzte Grundbildung als Heizungsinstallateur/in EFZ, Lüftungsanlagenbauer/in EFZ, Sanitärinstallateur/in EFZ oder Spengler/in EFZ machen (Einstieg ins 2. Grundbildungsjahr). Danach sind die gleichen Weiterbildungen möglich wie für die oben erwähnten 3-jährigen beruflichen Grundbildungen.